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Regensburg, 11.07.2020
Rennen mit Risiko - wissen, was geht
1107200990kl
Und nach einer Woche ging es wieder an die Obere Wöhrd. Die LG Telis Finanz Regensburg bot diesmal den Mittsommerlauf an und die traditionellen 10000 Meter wurden noch durch Rennen über 2000 m und 800 m ergänzt. Gerade die 800 m ist ja eigentlich meine Lieblingsstrecke und früher als noch vor wenigen Wochen erwartet durfte ich nun mein erstes Rennen auf den beiden Stadionrunden bestreiten. Ich wollte einfach mal wissen, was nach der langen Coronapause so geht und dieses Motto konnte ich auch perfekt umsetzen.
Ich spürte es schon, als ich vor Ort eintraf: ich fühlte mich deutlich besser als vor Wochenfrist und es war auch kühler. Nur der frische Westwind könnte auf der Gegengeraden stören. Wie gewohnt, traf man auch wieder viele Bekannte und oft ging es auch um den anstehenden 16. Ansbacher Läufertag. Die Halbigs trafen dann auch ein und eine knappe Stunde vor meinen für 17:55 geplanten Start machte ich mich an auf die Einlaufrunde um den westlichen Teil der Insel. Es lief gut und auch die Steigerungen auf einer Straße ließen optimistisch stimmen. Mir war ja klar - ich werde allein gegen die Uhr laufen müssen, die U18 -Jungspunde bei mir im Zeitlauf werden deutlich schneller sein.1107200017 Start 800 m
Acht Mann waren wir dann, auf jeder Bahn also zwei. Wir hatten noch etwas Zeit, uns auf der Geraden aufzulockern, bis der Starter uns dann einsortierte. Ich hatte Bahn 1 innen, also brauchte ich mich wegen dem Einfädeln nach 100 Metern keinen Kopf zu machen. Das Kommando kam und nach etwas Warten auch der elektronische Schuss aus dem Lautsprecher. Mein Bahnnachbar war gleich weg, ich kam auch gut in Schwung. Auf der Gegengeraden störte der Wind etwas, doch nach 39 Sekunden passierte ich die 200m-Marke - dort stand auch eine Uhr. Theo Kiefner schoss hier eine schöne Laufstudie, bevor es das erste Mal auf die Zielgerade ging. Die anderen Bilder stammen von Uli Frehner. Nach 1:20 min passierte ich so die 400 m - Marke. Ich schaute nicht auf die anderen Mitläufer, sondern nur auf die beiden Uhren. Das einzuge, was ich hörte, waren namentliche Anfeuerungen an verschiedenen Punkten der Strecke. Nach 500 Metern ging es wieder in den1107200024kl Gegenwind. 600 m-Marke nach 2:01 min - immer noch fast auf 2:40-Kurs. Doch der Windkanal kostete Kraft und dann konnte ich das Tempo nicht mehr halten. 90 Meter vor dem Ziel wurden die Beine kurzfristig fast zu Gummi und diese Tempodelle zeichnete auch meine Uhr auf. Doch die Anfeuerungen halfen mir über die letzten Meter und LG-Präsident Norbert Lieske als Moderator des Abends begrüsste mich im Ziel. Kurz nach der Ziellinie fiel ich dann auch schon um und, noch während ich auf der Bahn saß, kam auf der Anzeige die Zeit: 4:45,97 min. Also nur vier Sekunden langsamer als vor Jahresfrist in Rom und für den Saisonauftakt und der offensiven Tempogestaltung am Anfang kann ich damit im Gegensatz zu den 1000 Metern vor Wochenfrist sehr zufrieden sein, auch wenn ich eben am Ende der 800 m “starb”. 
Nachdem ich mich dann erholt hatte, begann der gemütliche Teil des Abend. Immerhin galt es dann noch vier Stunden bis in die Nacht hinein hochklassigen Laufsport zu verfolgen. Luisa Frehner, Simon Bauer und Shahab Rahmanpour trugen mit dazu bei, bis dann Simon Boch um Halb Elf den abschließenden Schusshöhepunkt setzte.