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070320260002aStockstadt(Main), 07.03.2026
Die Serie ist im Kasten
In Stockstadt (Main) fand nun der vierte und letzte Lauf zum 20. EMS Cross-Cup 2026 im Leichtathletikkreis Bayerischer Untermain statt. Nach den Ergebnissen aus Kahl und Sulzbach musste ich nun auch dabei sein, um die Serie komplettieren und möglichst gewinnen  zu können. Wie bei uns im Kreis Ansbach kommen drei der vier Läufe in die Wertung. Kleiner Unterschied: hier gibt es auch auf der Mittelstrecke (welche hier Kurzstrecke heißt) Altersklassenwertungen.
Altersklassensieg bei kaltem, aber sonnigem Wetter auf eher leichter Strecke in Kahl, wegen Terminüberschneidung nicht dabei im winterlichem Haibach, AK-Zweiter auf der schweren Strecke im Regen von Sulzbach - so hatte ich bislang drei Platzpunkte auf dem Konto. Mein direkter Konkurrent, der Alzenauer Matthias Lippert, profitierte von meiner Abwesenheit in Haibach und war mit sechs Punkten bereits in der Wertung. Damit war klar: ich muss für einen alleinigen Seriensieg mindestens Zweiter werden, oder Dritter für einen Patt zwischen uns beiden und auf jedem Fall vor Matthias landen.
Es war ein richtig warmer Frühlingstag: blauer Himmel und Temperaturen bis 18 Grad. Die Wärme merkten wir schon, als das 43-köpfige Feld in der Sonne auf dem Start wartete. Offiziell 2800 Meter lagen vor uns. Kurz nach Zwölf ging es dann los. Zunächst auf Fahrwegen eine kleine Schleife und eine Gartenkolonie, dann durch Gras entlang der Gersprenz.070320260008k Hier hatte man weiten Blick nach vorne und sah, wie sich das Feld schon in die Länge zog. In der Sonne war es bereits recht war, nach einer Kurve gab es kurzzeitig Schatten. Statt Gras gab es nun einen Feldweg mit zwei sandigen Fahrspuren. Es war eine Wendepunktstrecke und bald kamen die ersten entgegen. Zunächst überquerten wir aber noch au070320260004af einer Brücke die Gersprenz, auf dem Stahlgitterboden hätte man mit Spikes Probleme gehabt. Nochmal Sandweg, ganz leicht bergan und dann war die Wende erreicht. Nun also das Ganze zurück, jetzt mit den nachfolgenden Läufern im Gegenverkehr. Es gab im Rennverlauf noch Platzierungswechsel, so ganz locker war ich nicht. Ich überholte noch eine Dame, ein jüngerer Aschaffenburger uns beide, einen Endspurt deutete ich dann nur an. Nach 13:21 Minuten war es dann geschafft.
Wie es sich gehört, gab es heißen Tee, dann ging ich hinüber zur TG-Halle zum Duschen. Dann kamen die Ergebnisse: Hinter dem Kleinostheimer Christian Weishaupt tatsächlich Zweiter in der M60, Matthias folgte als Dritter. Damit war klar: mit fünf Punkten und einem Zähler Vorsprung ging zum ersten Mal in der zwanzigjährigen Geschichte des EMS-Cross-Cup ein Seriensieg nach Mittelfranken. So standen wir dann auf dem Podium: Erst Christian und ich für die Tageswertung (Matthias war hier noch nicht vor Ort), dann ich und Matthias für die Serienwertung. In der Gesamtserienwertung aller Männer profitierte Matthias von seiner guten Platzierung in Haibach. Er belegte mit 46 Punkten Rang Dreizehn, ich folgte unmittelbar dahinter mit 48 Zählern als Vierzehnter. Es war so einmal eine seltene und für mich günstige Konstellation, eine Crossserie gewinnen zu können und ich habe sie eben mal nutzen können.
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