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Kahl am Main, 26.01.2019
Erfolgreicher Start in die Cross-Saison
Kurzfristig fiel die Entscheidung zum Start in die neue Crosslauf-Saison. Über LADV fand ich den Kahler Cross- und Waldlauf, der auch eine Mittelstrecke im Angebot hatte. Die Serie der Rennen über reichlich 6 Kilometer beginnt für mich  ja nächste Woche mit den mittelfränkischen Crossmeisterschaften in Burghaslach. Da waren die 2,6 km in Kahl eine gute Möglichkeit, mal etwas die Spikes warmzulaufen.
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Trotz Winterwetter in Mittelfranken hatte die Bahn einen sehr guten Tag, so war ich sehr zeitig vor Ort und schaute mir selbigen noch etwas an. Für wenige Augenblicke betrat ich dabei auch hessischen Boden. Während es in Ansbach noch schneite, war es am mit 109 m Meereshöhe tiefsten Punkt schon deutlich wärmer und auch der Regen war bereits abgezogen. Mit 4 Grad waren es deren Elf mehr als in Dinkelsbühl.
In Kahl ist es so, dass die Anmeldung am Sportheim  des TV Kahl ist. Die Laufstrecke ist aber reichlich einen Kilometer entfernt im Ortsteil Heide. Hinzu nahmen mich zwei Hanauer in ihrem Sportwagen mit. Ungesehen kann ich mich dorf nicht bewegen, denn kurz nach der Ankunft wurde ich vom Bad Brückenauer Heinz Sitzmann angesprochen - von hinten, obwohl ich keine Vereinskleidung trug. Er dachte, ich suche die Anmeldung, weil ich mich scheinbar ratlos umschaute. Ich war aber nur dabei, die Lage zu peilen. Der 860 m lange Rundkurs lag im Wald und selbiger schützte vor dem Wind. Dreimal lief ich die Strecke ab: ausschließlich Waldwege, kein Schlamm und gut belaufbar. Es folgten die Steigerungen auf der Königsberger Straße, fünfzehn Minuten vor dem für 13 Uhr angesetzten Start ging es dann zum Umziehen ins Zelt.
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Der Start war etwa 100 m vor dem Ziel, dadurch bot sich eine längere Startgerade bis zur ersten Kurve . Alle etwa 45 Läufer und Läuferinnen wurden einzeln aufgerufen, bis es dann pünktlich um Eins losging. Bei mir hatte mit der Erwärmung alles gepasst und so kam ich auch gleich gut weg. Es lief von Anfang an rund. Nach 100 m vorbei am Stimmungsnest, dem Zielbereich, wo sich auch schon zahlreiche Kinder versammelten. Es ist ja hier wie bei der Ansbacher Cross-Serie: zuerst die Mittelstrecke, dann die Kinderläufe und am Ende die Langstrecke. Der Kahler Cross bildete auch den Auftakt zum aus fünf Veranstaltungen bestehenden Cross-Cup der Energieversorgung Main-Spessart. Zurück zum Rennen: An Anfang waes ein weicher Waldweg, dann folgte eine lange und recht harte Gerade, wo noch Eisreste waren. Jedesmal lief es dort etwas schwer, aber als ich später meine Uhr auswertete, verwunderte es nicht, Es ging hier Bergan, nicht sichtbar, aber doch spürbar. Oben angekommen geht es wieder nach links und dann auf weicherem Boden weiter. Ich war zu diesem Zeitpunkt in einer kleineren Gruppe, aber in der Kurve muss ich beschleunigt haben und war plötzlich von der Gruppe weg. So lief ich erstmalig am Ziel vorhei, wo die Zuschauer für Stimmung sorgten. Einer aus der vorgennanten Gruppe nahm aber die Verfolgung auf. Timo Haschenstab von der LG Landkreis Aschaffenburg kam immer näher und auf der zweiten Runde, kurz nach der vorgenannten Kurve überholte er mich dann und setzte sich langsam aber sicher ab. Es ging in die dritte und letzte Runde. Nocheinmal fünf Linkskurven und eine Rechtskurve, dann auf der Zielgereden noch einen Endspurt. Nicht, weil Gefahr drohte, sondern, um noch eine 11 vor dem Komma stehen zu haben. Das klappte dann auch: Nach 11:53 min für die offiziell 2670 m Siebenter bei den Männern und Tagessieger in der M55. Tagesschnellster war in 10.22 min Marco Schneider (LuT Aschaffenburg).
Der Rest war dann entspannend: Irgendwann zog ich mich dann wieder um, dann waren auch zwei Becher Tee vernichtet und ich begab mich zu Fuß zurück zum Sportheim, wo erst eine warme Dusche und dann Speis und Trank warteten. Um 14:30 fand dann auch pünktlich wie angegeben die Siegerehrung statt, so dann ich auf der Rückreise noch reichlich Zeit hatte, in Würzburg einen Abstecher zum Decathlon zu machen, um lange Spikesnägel zu kaufen. Die aktuellen sind schon etwas abgelaufen und in Burghaslach und Kemmern sind Schlammschlachten nicht auszuschließen...
Foto: TV 1884 Kahl am Main

 

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