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Aschaffenburg, 15.10.2022
Durchwachsenes Saisonfinale auf der Bahn
151020220065
€”Stellwerk / Knoten Aschaffenburg Hbf: Kurzfristiger Personalausfall / Erhebliche Beeinträchtigungen. Aufgrund von kurzfristigen Personalausfall am Stellwerk Aschaffenburg Hbf kommt es am Samstag, 15.10.2022 von ca. 12:00 Uhr bis vsl. 21:00 Uhr zu erheblichen Beeinträchtigungen im Großraum Aschaffenburg Hbf. Von Fahrten im betroffenen Bereich wird dringendst abgeraten.”  Wo führte mich mein Weg am 15.10. hin? Natürlich nach Aschaffenburg. Nur auf der Hauptachse Hanau-Würzburg war Zugverkehr möglich und dies überwiegend nur durch den Fernverkehr. So entschied ich mich dann auf die An- und Abreise per ICE und es war die richtige Entscheidung. Mein Zug war sogar fünf Minuten vor Plan in “Ascheberg” und ich nutzte die erste Zeit ohnehin noch zu einem Stadtbummel. Dann traf ich mich mit Kurt Weinmann auf dem Busbahnhof. Er konnte ja wegen mehrerer Zugausfälle am 1. September nicht in Ansbach dabei sein. Eigentlich sollte es ja ein TSV-151020220062Vereinsausflug werden, aber die drei Jungs mussten krankheitsbedingt passen. Statt Corona schlugen andere Erkältungsviren zu.
Zum sechsten Mal veranstaltete die DJK Aschaffenberg im Stadion am Schönbusch das Mittelstreckenmeeting und zum sechsten Male stand ich dort bei der Meile am Start. In einer wettkampffähigen Verfassung war ich aber beim bestem Willen nicht. In Crailsheim zwickte es schon im Ischias und danach hatte ich mein Training radikal reduziert. Am Mittwoch testete ich nur kurz und entschied mich fürs Laufen und natürlich für das Treffen mit etlichen Sportfreunden. Die Temperaturen passten, es wehte aber ein frischer Wind und es sah immer wieder nach Regen aus.
Ich lief mich mit Kurt durch den Park vorbei am Schloss um den Schönbuschsee ein und machte meine üblichen Steigerungen. Zumindest ging es halbwegs, die fehlende Form kann jetzt eh keiner mehr herholen.
Vier Männer und eine junge Frau waren wir im Meilenrennen und die 18-Jährige Melsungerin Maybritt Böttcher war klar favorisiert. Der zweitjüngste im Feld war Kurt mit seinen 59 Lenzen. Beim Einlaufen sch151020220066ien sogar die Sonne, doch nun näherten sich wieder dunkle Wolken. Um 14:28 Uhr, zwei Minuten vor der Planzeit, waren alle fünf bereit und es ging los. Maybritt sofort weit vorneweg und ich führte erst mal eine Dreiergruppe mit Kurt und Roland Bass an. Bereits nach der ersten Runde war ich deutlich hinter 95 Sekunden unterwegs und damit war klar, dass bei mir wohl nicht allzuviel rauskommen würde. Eigentlich war ich für ihn schon zu langsam, aber er war sich auch in umklaren und traute sich noch nicht vorbei. 3:24 nach zwei Runden, da hatte ich schon Angst, dass am Ende eine 7 vor dem Komma stehen würde. Ich beschleunigte mal leicht und konnte zumindest den Roland abschütteln. Kurt blieb dran und 100 Meter später zog er vorbei. Ich wollte folgen, aber es ging nicht. Herrmann Nusko sagte später auch, dass es bei mir nicht ganz rund lief und Kurt hatte ohnehin mein schnelle 1000m-Rennen vor Urmitz in Erinnerung. Ich versuchte dann, noch die Schlussrunde etwas schneller durchzuziehen, was sich zumindest insofern noch auszahlte, dass ich meine in Ansbach gelaufene Jahresbestzeit um knapp zwei Sekunden auf 6:47,28 min verbessern.
Nach der Erholung ergaben sich noch etliche Gespräche und Gruppenfotos. Ich wurde auch zum Achter-Lauf nach Schweinfurt eingeladen (man konnte sich erinnern, dass ich vor zehn Jahren da mal vor Ort war), aber da steht ja Kloster Sulz im Vordergrund. Nach dem Duschen fuhren wir dann in die Start. Während Hermann gleich zum Zug ging, suchten Kurt und ich die Stadtschänke gegenüber vom Bahnhof auf. Während des ersten Bieres checkte ich die Betriebslage der Bahn und stelle fest, dass ich ganz bequem einen verspäteten ICE nach Würzburg schaffen könnte und die Zeit noch für ein zweites gemeinsames Bier reicht. Der ICE fuhr mit schon früher eingefangenen 29 Minuten Verspätung los, kam 13 Minuten zu spät in Würzburg an, so dass ich noch in drei Minuten den Anschluss nach Ansbach schaffte und ich damit eine Stunde früher als gepalnt zu Hause war.. Insgesamt war ich so 1:53 Std. unterwegs...
Das war so meine etwas durchwachsene Bahnsaison 2022 mit elf Rennen. Die 3000 m Ende März vor der Corona-Erkrankung liefen ja noch bestens, doch dann kam immer irgend etwas in die Quere. Halbwegs gut lief es beim Doppelpack beim LuT Aschaffenburg und in Eislingen und vor allem beim Tausender in Urmitz. In Nijmegen gab es trotz mäßiger Zeit wenigstens 800m-Bronze (und auf der Straße dann ja Silber über 5 km ). In der Bilanz stehen so  1 200er, 4 800er, 1 Tausender, 2 1500er, 2 Meilen und 1 3000er.
151020220035kl 151020220055kl