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Ingolstadt, 17.01.2026 Das war schon mehr als nur Auslaufen

Auf einem Start beim 23. Dinkelsbühler Stadtlauf verzichtete ich diesmal, 5 km Laufen und anschließend gleich fotografieren wäre mir zu viel
geworden. So verfolgte ich diesen Lauf passiv als Berichterstatter. Am Freitagabend war ich dann auch zu einem ersten Bahntraining in
Leutershausen. 15 Stunden nach dem letzten Intervall stand ich dann im Ingolstädter Luitpoldpark.
Der Parkrun dortselbst feierte seine 250. Auflage und mein Lauffreund Anton Lautner ist dort immer dabei, ob als Läufer oder als Helfer. Diesmal als
Läufer und Fotograf. Normalerweise hat der Luitpold-Parkrun um die 30 Teilnehmer, diesmal waren es anläßlich des Jubiläums deren 79, die zweithöchste Zahl aller 250 Auflagen.

Bereits am Vortag haben fleißige Helfer die Strecke in einem belaufbaren Zustand versetzt. Bei einer Eispassage am Start/Ziel-Ovel half aber nur
eine eine Passage im tiefem Gras neben den Weg. An der westlichen Spitzkehre war auch eine vereiste Dauerpfütze, ansonsten war die dreimal zu durchlaufende Runde gut zu belaufen. 
Auf eine Erwärmung verzichtete ich bis auf etwa 400 Meter. Es erfolgte wie üblich die Begrüßung, Vorstellung der Parkrun-Touristen (zu denen ich diesmal auch zählte) und d ie Streckenerklärung. Um 9:07 Uhr ging es dann los, ich
mittendrin im Feld. So lernte ich dann auch die Runde komplett kennen. Wegen der Geschwindigkeit schaute ich nicht auf die Uhr, ich lief einfach nach Gefühl. Nach einer Runde kannte ich die Strecke, in der
zweiten kam dann schon der nach 16:37 min (der zweitbesten Zeit aller 250 Luitpold-Parkruns) siegreiche junge Moritz Walter vorbeigeschossen. Ich selber konnte aber in der dritten Runde aus
noch etwas beschleunigen. Mit einemmal hatte ich statt 5:45 min/km nun eine 5:15 und für den Schlusskilometer eine 5.06 zu stehen. Ich dachte eigentlich, irgendetwas um 30 Minuten zu laufen, tatsächlich
waren es dann 27:31 min und somit zweieinhalb Minuten schneller als in Schwäbisch Hall. Am Ende gab es noch einen kurzen Spurt, aber als ich an der Seite von Shantanu Chivate auftauchte, gab selbiger nochmal kurz
Gas. Platz 35 gesamt, Erster in der M60 und gute Zeit nach einem Bahntraining, das passte doch alles.
Das Jubiläums-Zielbüffet war sehr gut bestückt. Später bummelte ich noch die (wohl langsam sterbende) Fußgängerzone namens Luipoltstraße hoch und runter, bis es dann zum Bahnhof ging.
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