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Obernzenn, 19.09.2026 Heuer war der See wieder da

Alle Jahre wieder ruft der See und heuer war er auch wieder da. Nachdem das Becken vor Jahresfrist wegen Revisionsarbeiten leer war, glänzte
das Wasser heuer wieder im Sonnenschein. Dafür hielten sich die Temperaturen im angenehmen Rahmen, trotzdem nutzte jemand das Wasser
zur feuchten Laufnachbereitung. Ich führ diesmal mit Valentin in den Nachbarlandkreis, er wollte wie ich die Mittelstrecke laufen - 2 Runden um den See und somit etwa 3,4 Kilometer.. 
Mit 291 Anmeldungen und letztendlich 262 Finishern konnte sich das Team des TSV Obernzenn um Elisabeth Fischer über einen neuen Teilnehmerrekord freuen. Aus meiner
Sicht gibt es eigentlich wenig zu erzählen. Vor und zwischen den Nachwuchsrennen versuchte ich mich irgendwie aufzuwärmen, sogar zwei Diagonalsteigerungen auf dem A-Platz waren noch drin. Maximili an von Koskuss sorgte dann im Rennen für Handyfotos,
während ich vorher erst nochmal die vordere Startreihe unter anderem mit dem späteren Sieger Florian Koch und meinen Vereinskollegen Valentin Herrmann, der letztendlich Zweiter wurde. Dann noch
schnell die Kamera eingepackt und es ging auch für mich in die Startaufstellung und Punkt Elf dann auch gleich auf die 3,4 km lange Strecke, überwiegend auf mit frischem Kleinsplitt belegten Wegen.
Vorne ging die Post gleich mal ab und Valentin allen voraus. Ich kam gut weg, doch nach schnellen 100 Metern musste ich dann auch erstmal hoch etwas lockerer werden. In Höhe Strandhaus, nach einer halben Runde
müsste ich dann meine vorläufige Position gefunden haben. Ein Blick nach vorne, da schoss ein grüner Schatten über den Damm, gefolgt von einem blauen: Valentin noch
vor Florian. Ab Ende der ersten Runde konnte ich dann noch Plätze gut machen, nur
ein schneller Läufer in weiß überholte und machte noch weitere Plätze im inzwischen langgezogenen Feld gut. Eine Gruppe, welche
zwischenzeitlich von hinten mal mal näher kam, fiel dann doch wieder zurück. So zog ich mein Tempo so durch, um mich nach hinten absichern zu
können. Der Rückstand zu Claus Sobek war zu groß, um da noch etwas machen zu können. Nach 16:52 min war es geschafft: 15. gesamt und
Platz 1 in der M60. Die Erholung war doch etwas länger, doch bald begann dann der zweite Teil des Tages: den Hauptlauf verfolgen, später dann
Duschen, Kaffee und Kuchen sowie eine Flasche Ipsheimer Wein bei der Siegerehrung.


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